Chorprojekt im Abendgottesdienst der Oberhofenkirche
250 Jahre nach dem Tod von Georg
Friedrich Händel am 14.04.1759 wird sein Oratorium The Messiah, Der
Messias, in einer neuen Fassung in der Oberhofenkirche Göppingen
aufgeführt werden. „Der Messias“ hat mich immer begleitet“, sagt
die Ärztin und Chorleiterin Patricia Heil. Sie hat das klassische
Werk bereits im Motettenchor gesungen, später hat sie es neu
in einer Popversion und im Gewand der Gospelmusik kennengelernt.
„Als Quintessenz aus all diesen Stilen haben wir nun eine neue,
eine ganz eigene und eine moderne Version zusammengestellt“ sagt
Heil. Seit September vergangenen Jahres bereitet sich ein
Projektchor mit 80 Sängerinnen und Sängern auf die Aufführungen
vor. Instrumental- und Vokalsolisten haben sich inzwischen in das
Projekt eingeklinkt. Mit Bass und Gitarre, Schlagzeug, E-Piano und
Synthesizer bekommt das Oratorium einen besonderen Groove. Beim
Sologesang vermischen sich die Stile. Das Alte soll neu zum Klingen
gebracht werden. Dies ist womöglich im Sinne Händels, der
italienische Duettkantaten in sein Oratorium einbaute und bis
unmittelbar vor der Uraufführung am 13.04.1742 und auch
danach noch ständig änderte und modifizierte, so dass bis heute
keine Version als „authentisch“ angesehen werden kann. Am meisten
fasziniert die engagierte Chorleiterin, dass alle Beteiligten bei
diesem Projekt ihre Grenzen spüren und sich dennoch darauf
einlassen. „Genau so kommen wir weiter“ sagt Heil und erwähnt ganz
nebenbei, dass manche Teilnehmer/innen des Projektchores zum aller
ersten mal überhaupt in einem Chor singen. Und das Ergebnis ist
schon in der Zwischenphase beeindruckend.
Musik hat therapeutische Wirkung und die biblischen Texte des Messias sind wie ein Spiegel, in dem das Leben durchscheinend wird auf seinen Hintergrund hin. „Hoffnung“ wird groß geschrieben in der Geschichte des Messias. Das spüren die Beteiligten des Projektchors zuerst. Musik und biblische Texte können auch schwere Lebensphasen tragen helfen. Das Oratorium Händels ist Lebenskunst im besten Sinne des Wortes, meint Pfarrer Andreas Weidle, wenn auch die Kirche genau dies zu Händels Zeiten zuerst nicht verstanden zu haben schien. Händel komponierte sein Oratorium für eine Konzertreihe in Dublin. Und auch bei der späteren Aufführung in London wurde der Vorwurf laut, man dürfe biblische Texte nicht zur „Unterhaltung“ im Konzertsaal aufspielen. „Doch“, meint Weidle, „genau dort gehören sie hin – nämlich mitten ins Leben hinein.“ Dies will der Pfarrer mit Zwischentexten aufzeigen.
Inzwischen sind beinahe drei mal 700 kostenlose Platzkarten für die Abendgottesdienste am 26. und 27.04.09 verteilt. Restkarten können beim I-Punkt Göppingen abgeholt werden. Ganz sicher kann auch am Aufführungstag die eine oder andere zurückgegebene Karte noch weitergegeben werden.
Zeitungsartikel zur Veranstaltung - bitte auf das Bild klicken.

“Liebe gesucht“ heißt das Thema des Abendgottesdienstes für Ausgeschlafene am 11.10.09 in der Oberhofenkirche. Der Chor Akzente und das Theaterduo BellaVie bieten – wieder einmal mehr – abwechslungsreiche Chormusik mit Tanz, Theater und Tiefgang für jedes Alter.
Mit Solistin Steffi Neumann und Rapper Johannes Sikler, mit Gospel, Balladen, Rock und afrikanischen Rhythmen, mal a cappella, dann wieder mit voller Instrumentalbegleitung umkreisen die Lieder das Thema Lieder in seiner ganzen Bandbreite. Dazu suchen die erfolgreiche Geschäftsfrau Bella und die heimatverbundene Melanie auf ihre ganz eigene Art die echte Liebe und erleben dabei so manche Überraschung.
Ein Gottesdienst nicht nur für kirchliche Stammgäste und garantiert ohne frommen Kulturschock. Der Abendgottesdienst beginnt um 19 Uhr in der Oberhofenkirche.
Ein Kurzinterview mit Prof. Klaus-Peter Jörns, Berg/Starnberg

Leben und Glauben – manchmal hat man den Eindruck, das passt nicht mehr zusammen.
Als Gemeindepfarrer spürte ich die Diskrepanz zwischen dem, was ich glauben und verkündigen sollte und dem, was ich wirklich glaubte. So fehlt in zentralen Glaubenstexten wie dem apostolischen Glaubensbekenntnis das Leben Jesu fast ganz. Dabei ist doch der Glaube etwas, was sich auf Jesu Leben berufen und dem Leben heute dienen soll.
Und dabei ist doch die Frage nach Gott heute so aktuell, dass Atheisten Busse chartern, die die Existenz Gottes in Frage stellen …
Hinter dem neuen Atheismus steckt viel Wissenschaftsgläubigkeit, aber auch Enttäuschung darüber, dass die Kirchen über lange Zeit hin den Bezug zum Leben verloren hatten, in Dogmatik erstarrt sind. Für mich ist es das Leben selbst, das die Frage nach Gott stellt. Es ist die Frage nach Glück und Unglück, nach dem Sterben und der Liebe. In diesen Fragen hat sich der Glaube zu bewähren.
Das Leben ist schwer. Und der Glaube ist nicht dazu da, es noch komplizierter zu machen.
Die Kirchen mit ihren Kreuzen, den Märtyrerbildern und verfolgten Heiligen sprechen mehr vom Tod als vom Leben.
Die Erfahrung, diesem Jesus gegenüberzustehen, wie er da am Kreuz hängt, in einer Leidenssituation, die schrecklicher gar nicht gedacht werden kann, hat mir als Pfarrer oft klargemacht: Dass Gott mit tödlicher Gewalt im Bunde sein soll, das kann ich nicht glauben. Das ist etwas, was die ganze Verkündigung Jesu von der bedingungslosen Liebe Gottes auf den Kopf stellt. Und: Das muss geändert werden!
Und die Konsequenz aus dieser Erkenntnis?
Die Kurzformel unseres Glaubens kann nicht mehr lauten, dass Jesus für uns gestorben ist, sondern dass er mit seinem ganzen Leben für uns gelebt hat und als Weg zu Gott lebendig ist.
Ich will Formen suchen, das Leben zu feiern, ohne den Tod aus den Augen zu verlieren.
Mehr Leben, bitte! Schritte zur Freiheit im Glauben
Abendgottesdienst für Ausgeschlafene mit Prof. Klaus-Peter Jörns
am 15.11.09, 19 Uhr, in der Oberhofenkirche, Göppingen
Am 06.12. ist Rainer Reusch mit seinem Gmünder Schattentheater zu Gast in der Oberhofenkirche.
Das Thema Versöhnung wird im Mittelpunkt der biblischen Geschichte von Josef und seinen Brüdern stehen. Die alte Geschichte bleibt dabei nicht im Damals hängen, sondern schlägt den Bogen in unseren Alltag. Mit beeindruckenden Schattenbildern wird Allzumenschliches lebendig und im wörtlichsten Sinne „anschaulich―.
Patricia Heil, Uli Schwenger und Mathias Ade sorgen für die Musik. Der Abendgottesdienst beginnt am 06.12. um 19 Uhr in der Oberhofenkirche.
Menschlichkeit zwischen Bigbandsound und Orgelklang
Weihnachtsgottesdienste mit der Lumberjack-Bigband am 26.12.09
Der 2. Weihnachtsfeiertag hat es in Göppingen inzwischen in sich. Während in anderen Gemeinden die Gottesdienstbesucherzahlen nach Weihnachten dramatisch sinken (Wie viele Gottesdienste verträgt der Mensch?), müssen in der Oberhofenkirche kostenlose Platzkarten für gleich zwei Gottesdienste ausgegeben werden. „Der zweite Weihnachtsfeiertag inzwischen für viele Familien zu einer neuen Tradition geworden“, freut sich Pfarrer Andreas Weidle und ist sich sicher, dass man Weihnachten nach Weihnachten anders, entspannter, ohne den innerfamiliären „Heilig-Abend-Inszenierungsdruck“ feiern kann. „Dadurch wird vieles ehrlicher, menschlicher und dadurch eben weihnachtlicher“ meint Weidle. „Machs wie Gott, werde Mensch“ ist dann auch das Thema der beiden Gottesdienste, zu denen die Sängerin Annette Frank extra aus Südtirol angereist kommt. „Weihnachten und Menschsein gehört für mich zusammen. Menschen können so vieles bewirken. Wenn jeder jeden Tag im Jahr nur eine halbe Minute Weihnachten feiern würde, wie viel menschlicher wäre unsere Welt dann eigentlich...?“ sagt sie und freut sich auf Gänsehautfeeling während der Gottesdienste. „In der Kirche singen heißt für mich, in einem sehr schönen Raum zu singen, in der die Stimme wunderbar trägt. Aber auch in dem Haus zu singen, wo ich seit meiner Kindheit immer schon am liebsten gesungen habe.“
Alexander Eissele und die Lumberjack-Bigband lassen es nicht nehmen, an diesem besonderen Termin mit von der Partie zu sein. „Weihnachten bedeutet für mich "coming home" - der Chris Rea-Song "Driving home for Christmas" sagt eigentlich alles aus“, meint Eissele. Dabei steckt dem Bandleader die „sensationelle“ Stimmung der vergangenen Gottesdienste noch in der Seele, „für mich DAS Weihnachtsfeeling schlechthin an den drei Tagen.“ Und dass dabei auch noch – ganz im Sinne der Lumberjacker – Menschen in sozialer oder wirtschaftlicher Schieflage unterstützt werden sollen, zweigt, dass Weihnachten weitergeht und bis zu denen kommt, die es brauchen.
Zu einem Experiment der besonderen Art ist der Organist und Bandleader Jogi Rothfuß bereit. Er war vor 8 Jahren schon mit seinem Heininger Chor „Geburtsthelfer“ der Abendgottesdienste in der Oberhofenkirche und kommt nun als Organist zurück. „Bigband und Orgel, ich habe das noch nie gemacht, aber es wird super“ schwärmt Rothfuß jetzt schon, und kann sich gut vorstellen, wie das klingt. „Die Orgel von hinten, die Bigband von vorne und dazwischen sitzen die Menschen, das ist wie Weihnachten. Dieses Fest nimmt uns in die Mitte!“, sagts und bringt dabei auf den Punkt, was das Christfest bedeutet.
Die beiden Abendgottesdienste beginnen um 16 und um 19 Uhr in der Oberhofenkirche Göppingen. Kostenlose Platzkarten gibt es beim I-Punkt im Rathaus Göppingen.
Sind sie Glücklich?
Abendgottesdienst am 24.01.10 in der Oberhofenkirche
Glückliche Menschen sind gesünder. Aber je mehr man dem Glück nachjagt, desto weiter scheint es sich zu entfernen. Wie soll einen das Glück auch finden, wenn man ihm ständig hinterherrennt? Und was suchen Menschen eigentlich? Ist Glück eine Erwartung, oder ein Tarnwort für Zufall, für Gott?
Am 24. Januar will sich der Abendgottesdienst für Ausgeschlafene zusammen mit dem Theologen und Psychologen Roland Kachler, Esslingen, auf die Suche machen und fragen: Was macht eigentlich glücklich? Die Knodels, Liedpoeten aus Illingen, werden mit ihren heiter-nachdenklichen Liedern den Abendgottesdienst begleiten. Der Abendgottesdienst beginnt um 19 Uhr in der Oberhofenkirche.

Leben heißt Unterwegssein: von heute nach morgen, von himmelhoch jauchzend oft in Richtung zu Tode betrübt, von mir zu dir.
Da gibt es Wege, die sucht man sich nicht aus. Wege, vor denen man sich drückt und Wege, die man ganz leicht und beschwingt mit anderen zusammen unterwegs ist. Was hilft zum Aufbruch? Was brauchen wir unterwegs? Können wir die Richtung, in die es geht, bestimmen? Das sind Fragen, denen Markus Waggershauser und Andreas Weidle im Abendgottesdienst am 21.02. nachgehen wollen. Die Gruppe Coram Publico begleitet den Gottesdienst musikalisch und die Staufen-Irish-Dancers laden zum Aufbruch ein.
Der Abendgottesdienst beginnt um 19 Uhr in der Oberhofenkirche.
15 Jahre Vesperkirche Göppingen, das ist ein Grund zum Feiern, aber auch zum nachdenklich sein: Weshalb ist es immer nötiger füreinander da zu sein? Und: Kommt man selbst zu kurz, wenn man anderen hilft?
Prälatin Gabriele Wulz wird uns auf die Sprünge helfen. Der Erfinder der Vesperkirche, Pfarrer i.R. Martin Friz, Stuttgart, wird als Gesprächspartner dabei sein. Musik vom Allerfeinsten liefert die Gruppe Harmonic Brass aus München.
Der Abendgottesdienst beginnt am 28.03. um 19 Uhr in der Oberhofenkirche.
Di. 19.10.10, 19.30 – 21 Uhr im Oberhofengemeindehaus
Die Abendgottesdienste werden begleitet von offenen Gesprächsabenden zu den in den Gottesdiensten vorkommenden Themen. Den Anfang macht ein Abend mit Pfarrer Andreas Weidle zu den Wegen und Umwegen des Glaubens am Beispiel Abrahams, der in der Bibel als „Vater des Glaubens“ bezeichnet wird. Im Judentum, Christentum und Islam wird Abraham in gleicher Weise hoch verehrt. Wer ist dieser Abraham? Welche Lebens- und Glaubenserfahrungen werden in seiner Person für Menschen von heute wichtig? Der Gesprächsabend beginnt um 19.30 Uhr und ist für jedermann offen.
in der Oberhofenkirche:

"ASU WERD DES NIX"
Überall wird man mit dem urdeutschen Hang zum Besserwissen und Rechthaben konfrontiert: "Asu werd des nix" schallt es einem bereits als Begrüßung beim Einparken entgegen, oder: "So wird det jar nüscht." Bataillone von Lehrern, Eltern, Hausmeistern, Schulsekretärinnen und Fußballtrainern versuchen mit vereinten Kräften, schon den Kindern die Flausen auszutreiben, die Flügel zu stutzen und ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen. "Ich bin gespannt, ob aus dir mal was wird", sagen sie. Schon als Kind beantwortete Wolfgang Buck diese Frage regelmäßig mit dem Satz: "Ich bin schon wer." Wolfgang Buck erzählt in „Asu wird des nix“ Geschichten am Leben entlang – von der Geburt bis hin zum letzten Gang hinaus auf den Friedhof, und zeigt sich, wie immer, als optimistischer Skeptiker, pessimistischer Komödiant und eigenbrötlerischer Menschenfreund. „Was ich vom Leben für meinen Glauben gelernt habe“ - diese Frage wird dabei vom singenden Frankenpfarrer immer wieder anders beantwortet werden …
Komasaufen und Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlicher sind nur Zeichen dafür, dass das Thema Sucht längst die ganze Gesellschaft erreicht hat. Sind Spielsucht, Geltungssucht, Eifersucht, Nikotinsucht oder Alkoholsucht nicht der zerstörerische Ausdruck einer Sehnsucht?
Die Fragen dahinter sind: Wonach suchen wir? Was brauchen wir? Was schützt vor Abhängigkeit? Stichworte wie Selbstwert und Ruhe zeigen eine Richtung, die hilft. Darüber wollen Carsten Conley vom Diakonischen Werk Göppingen und Pfarrer Andreas Weidle ins Gespräch kommen.
Musik macht der Blues- und Rockgitarrist Werner Dannemann aus Kirchheim.
Der Abendgottesdienst beginnt am 25.04.10 um 19 Uhr in der Oberhofenkirche Göppingen.
Im Abendgottesdienst am 14.11. um 19 Uhr in der Oberhofenkirche geht es nicht nur um das Kennenlernen einer anderen Glaubenshaltung, sondern immer auch um das Maßnehmen des eigenen Glaubens am Fremden. Martin Buber, der jüdische Philosph, sagte einmal: Man wird am Du zum Ich. Mit dabei sind Pfr. Arnold Kuppler und die Gruppe "Jontef", ein Quartett aus Tübingen, das nicht nur auf eine fabelhaft unspektakuläre natürliche Art jiddische Klezmermusik interpretiert, sondern auch mit hinreißend erzählten Geschichten ein ganz eigenes Lebensgefühl vermittelt.

Was stützt eigentlich mein „Ich bin“? Habe ich nur Stützen von außen, oder stehe ich auch dann noch auf einem Boden, der trägt, wenn mir das einmal alles genommen ist? Die fünf Säulen des Islam stellen für den gläubigen Muslim einen Halt dar, der den Alltag prägt und trägt. Pfr. Wagner befragt mit diesen „Säulen“ den eigenen Glauben als Christ auf dessen Tragfähigkeit hin. Darüber hinaus wird ein muslimischer Gast auf Fragen von Andreas Weidle Antworten geben. Musik der Gruppe Aurea wird den Abendgottesdienst musikalisch gestalten.

Sonntag, 05.12., 19 Uhr, Oberhofenkirche. Es sind keine Platzkarten erforderlich.
Zu einem etwas anderen Weihnachtsgottesdienst laden wir am 26.12. in die Oberhofenkirche. Joyful Voices & Band werden unter der Leitung von Gerald Buss zusammen mit Andreas Weidle diesen Abendgottesdienst gestalten.
Kostenlose Platzkarten für 16 und 19 Uhr gibt es nach dem Abendgottesdienst am 05.12. und ab dem 06.12. im I-Punkt Göppingen.


Die 10 Gebote - Pop-Oratorium in der Oberhofenkirche
Seit gut einem halben Jahr bereitet sich ein Chor aus 80 Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Patricia Heil auf die Aufführung eines neuen Poporatoriums vor. Es erzählt die Geschichte vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Von den Höhen und Tiefen im Leben von Mose, von der Teilung des Roten Meeres bis hin zur Übergabe der Steintafeln mit den 10 Geboten. Eine Handlung, wie sie spannender nicht sein könnte: Zwietracht, Liebe, eine große Berufung und die Befreiungsaktion für ein ganzes Volk. Zwischentexte von Pfarrer Andreas Weidle ergänzen das Stück und machen es transparent für die Fragen unserer Zeit: In welchen Abhängigkeiten stecken wir? Welchen falschen Göttern huldigen wir meist ungefragt? Und wie sieht der Weg in die Freiheit aus?
Komponiert wurde das Pop-Oratorium von dem erfolgreichen Musiker und Produzenten Dieter Falk. Die Uraufführung fand am 17. Januar 2010 in der Westfalenhalle in Dortmund statt. Die Göppinger Darbietung interpretiert das Stück eigenständig, musikalisch und inhaltlich. „Wir sind alle keine Profis, aber wir kriegen das hin – auf unsere Weise“, sagt die Chorleiterin Patricia Heil und spürt, dass jetzt im Chor die Spannung steigt.
Da bereits alle kostenlosen Platzkarten für die beiden Abendgottesdienste am 20.02. vergeben sind, musste am Samstag, 19.02., um 19 Uhr, zusätzlich noch ein dritter Gottesdienst in der Oberhofenkirche eingeplant werden. Kostenlose Platzkarten gibt es im I-Punkt Göppingen.

Wollen wirklich alle Religionen das Gleiche? Um diese Frage geht es im Abendgottesdienst in der Göppinger Oberhofenkirche am 20. März.
Das Thema ist brisant und hochaktuell: Ist der Islam nun ein Teil Deutschlands oder nicht? Weshalb tun wir uns in Sachen Integration so schwer? Und weshalb sind viele kriegerischen Auseinandersetzungen bis heute religiös motiviert, obwohl gleichzeitig viele behaupten: Alle Religionen wollten doch das Gleiche und wir hätten schließlich nur einen "Herrgott"? Doch wollen wirklich alle Religionen das Gleiche? Oder wäre es am Ende nur folgerichtig, alle Religionen über Bord zu werfen und sich zu "befreien"? Diesen Fragen gehen Dr. Johannes Frühbauer und Pfarrer Andreas Weidle in dem Gottesdienst nach. Der Göppinger Johannes Frühbauer war langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Professor Küng in Tübingen und ist derzeit Professor für theologische Ethik mit dem Schwerpunkt "Dialog der Religionen" an der Universität Luzern.
Professor Kuschel, der ursprünglich als Referent für diesen Abendgottesdienst vorgesehen war, musste aus gesundheitlichen Gründen absagen.
Der Abendgottesdienst, der von der Gruppe "Streetlife" aus Donzdorf musikalisch mitgestaltet wird, beginnt um 19 Uhr in der Göppinger Oberhofenkirche. Platzkarten werden nicht benötigt.
Gospelmusical von und mit Chorisma
Der Lautersteiner Gospelchor Chorisma präsentiert mit seinem neuen Stück „Beyond doubt – Wer(s) glaubt wird selig“ eine Zeitreise durch das Leben Jesu mit den dazu passenden Gospels, mal im traditionellen Gewand, überwiegend jedoch in aktuellen, mitreißenden Arrangements und Choreographien. Humorvolle, aber auch provokante Dialoge und Szenen zeichnen das Leben und Wirken Jesu nach und lassen beim Zuschauer „Gänsehautfeeling“ entstehen. Die ungebrochene Aktualität und Faszination der Person Jesu stehen im Mittelpunkt von Szene und Musik.
Abendgottesdienst der Oberhofenkirche Göppingen: Sonntag, 10. April 2011 um 16 Uhr und um 19 Uhr.
Kostenlose Platzkarten gibt es im I-Punkt Göppingen.



Wenn die Beziehung zu sich selbst an Grenzen kommt
Ein FILMGOTTESDIENST
Ein Film von Heidi und Bernd Umbreit erzählt in sensiblen Bildern und persönlichen Aussagen aus den Lebensgeschichten zweier Mädchen, die Angst haben vor dem Leben, aber keine vor dem Tod und von Jules persönlichen Weg aus der Krise.
Bernd Umbreit stellt seinen Film persönlich vor. Wolfgang Dürr, Dipl. Psychologe und Psychotherapeut, GP, geht auf das Thema ein: Wenn die Beziehung zu sich selbst ins Wanken kommt.

Von Patchwork-Familien und anderen Möglichkeiten
Wie überlebt man Weihnachten in einer Patchwork-Familie? Wer feiert wo mit wem und wie verhindern wir das Geschenke-Wett-rüsten unterm Tannenbaum? Laut Umfragen ist nach wie vor die Familie das Wichtigste im Leben, wenn sich auch deren Formen geändert haben. Ursula Ott und ihr Partner Matthias Pape haben den Supermarkt der Beziehungsmöglichkeiten in Sachen Familie unter die Lupe genommen ...
Der Abendgottesdienst beginnt am 04.12.11 um 19 Uhr in der Oberhofenkirche. Musik macht die Gruppe No Distance aus Geislingen

Achtsamkeit
in der Partnerschaft
Oder: Was dem Zusammen-leben Tiefe gibt
Achtsamkeit in der Partnerschaft zu üben und zu pflegen bedeutet herauszufinden, was dem Anderen und mir selbst wichtig ist, ohne es gleich zu bewerten.
Hans Jellouschek, Eheberater, Psychotherapeut, Theologe und Autor verschiedener Bücher zum Thema, weiß aus seiner therapeutischen Arbeit, dass Unachtsamkeit, Unaufmerksamkeit und Ablenkung auf Dauer eine Partnerschaft unterhöhlen. Mit vielen Beispielen zeigt er, wie die Kunst der Achtsamkeit zu üben und zu pflegen ist. Ein völlig neuer Zugang, der in die tiefere Dimension der Beziehung führt.
Musik: Celebration, Eislingen
Sonntag, 15.01., 19 Uhr, Oberhofenkirche. Platzkarten sind nicht erforderlich.
